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Runenkarten

Mystische Weissagung mit nordischen Zeichen — Tarot-Geschwister aus dem Norden.

Runenkarten sind der leisere Vetter des Tarot. Statt neun Schwerter und nacktem Turm — 24 Runen, jede mit Bedeutung, klarem Ton und weniger Theatralik. Für alle, die Karten lieben, aber keine Hofnarren brauchen.

Was sind Runenkarten?

Runenkarten sind ein Kartendeck mit den 24 Runen des Elder Futhark — eine Rune pro Karte. Auf der Vorderseite das Zeichen, oft mit ornamentaler Randverzierung; auf der Rückseite ein einheitliches Motiv, damit man im Stapel keine vorschnellen Blicke erhascht.

Im Gegensatz zum Tarot arbeiten Runenkarten klarer und direkter. Weniger Symbolik, weniger Mythologie im Bild — dafür ein Zeichen, das seit 1800 Jahren nur eine Sache bedeutet.

Erste Legung: Die Drei-Runen-Lesung

Ein guter Einstieg und zugleich die Lesung, die man nie wirklich überwächst.

  • 1Das Deck gut mischen — ruhig die Frage leise dabei sprechen.
  • 2Drei Karten verdeckt in einer Reihe ablegen: links, Mitte, rechts.
  • 3Erste Karte aufdecken — die Situation, wie sie gerade steht.
  • 4Zweite Karte aufdecken — die Herausforderung oder das Hindernis.
  • 5Dritte Karte aufdecken — der Rat, die Richtung, der nächste Schritt.

Die Nornen-Lesung (fortgeschritten)

Fünf Karten werden gezogen und in einer Raute ausgelegt — eine Karte oben, zwei in der Mitte, eine unten und eine in der Mitte als Herz der Lesung. Jede Position steht für eine der Nornen Urd (Vergangenheit), Verdandi (Gegenwart) oder Skuld (Zukunft) sowie für innere Kraft und verborgenen Widerstand.

Diese Lesung eignet sich für große Fragen — Berufswechsel, Umzüge, Beziehungen — und sollte nicht öfter als einmal im Mondzyklus zum selben Thema gelegt werden.

Was Runenkarten nicht sind

Sie sind keine Kristallkugel. Sie sagen dir nicht, welche Lottozahlen am Samstag kommen. Sie geben dir keine konkreten Namen und selten konkrete Termine. Was sie können: Muster sichtbar machen, die du schon ahnst, aber noch nicht ausgesprochen hast. Alles andere ist Jahrmarkt.

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